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Wissenswertes über Tee

Geschichte
Seit seiner Einführung im Jahr 1903, als der Brite G.W.L. Caine den Tee in Kenia einfuhr, hat der Tee das ostafrikanische Land nie verlassen. Caine importierte die indischen Teesträucher wegen ihres schönen Aussehens und pflanzte sie, rein zur Dekoration, auf den Hügeln von Limuru. Nie hätte er gedacht, dass Tee dadurch zu einem der wichtigsten Exportgüter Kenias werden würde.

Die Produktion im Hochland von Kericho und Nandi stieg langsam aber stetig an, bis in den 1950er Jahren Kleinbauern versuchsweise mit dem Teeanbau begannen. Damals wurde klar, dass Tee ein wichtiger Bestandteil der kenianischen Wirtschaft geworden war. Das Tea Board of Kenya wurde gegründet, um den Teehandel zu regulieren. Mit einem konstanten Fokus auf Qualität hat sich Kenia zu einem der führenden Teeproduzenten der Welt entwickelt. Kenia ist heute nicht nur der größte afrikanische Teeproduzent, sondern auch das fünftgrößte Teeproduktionsland der Welt.

Klima und Teeproduktion
Das Land wird durch den Äquator geteilt und hat ein überwiegend tropisches Klima. Das Klima wird weitgehend durch den Indischen Ozean und den Äquator beeinflusst. Kenia hat neben einem tropischen Klima auch Steppen, relativ kleine Wüsten in den tieferen Regionen und Bergwälder in den höheren Regionen. Grosse Teile Kenias sind klimatisch zu trocken, um Tee anzubauen. Im Gegensatz zu den grossen Trockengebieten liegen die Teeplantagen in grosser Höhe, mit extrem hohen Niederschlägen, sogar täglich ohne Dürreperioden, und wo es kühler ist .Das Klima und die Höhenlage bieten ideale Bedingungen. Die Region beherbergt einen grossen Teil der kenianischen Teeindustrie.

Teeregionen in Kenia
Die Hauptanbaugebiete für Tee (u.a. Kericho, Limuru, Nandi, ...) befinden sich im kenianischen Hochland, einem Gebiet, das in einer Höhe von 1.665 bis 3.000 Metern liegt und in dem die Sträucher aufgrund der übermässigen Niederschläge qualitativ hochwertige Blätter produzieren. Obwohl Kenia im Allgemeinen zu trocken für den Anbau von Feldfrüchten ist, profitieren die Berge von der feuchtwarmen Luft, die vom Viktoriasee aufsteigt und in höheren Lagen als Regen niedergeht. Tee kann das ganze Jahr über gepflückt werden, aber der beste Tee wird Ende Januar bis Anfang Februar und im Juli geerntet.

​Crush Tear and Curl 
Hauptsächlich werden schwarze Tees produziert, aber Kenia stellt auch schöne grüne, gelbe und weisse Tees her. Der größte Teil des Tees wird nach der Crush Tear and Curl (CTC) Methode verarbeitet. Bei der CTC-Methode wird der Tee zunächst geschnitten und dann zwischen zwei Zylindern gequetscht (crush), zerrieben (tear) und gerollt (curl). Das Ergebnis ist ein sehr klein geschnittenes Blatt, das viel Farbe abgibt.

Der auf diese Weise verarbeitete Tee wird gerne für Mischungen verwendet und hauptsächlich nach Indien exportiert. Großbritannien und Nordamerika. Qualitativ hochwertigere Blätter werden nach traditionellen Methoden verarbeitet und sind oft beliebte Single Origin Blatt-Tees.

Massai lieben Süssigkeiten. Süsser Tee bedeutet: Willkommen, und: Mir geht es gut. Sie kochen die Teeblätter oder das Teepulver mit wenig Wasser und sehr viel Milch und etwas Zucker auf. Natürlich können Sie den Zucker auch weglassen und den Tee mit Wasser trinken.